- Hierarchie
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- Hinweise
- Die neurologische Komplexdiagnostik erfolgt erstmalig zur diagnostischen Abklärung bei V.a. Polyneuropathien, Polyradikulopathien, Myasthenie, Muskelerkrankungen, zentralnervösen Erkrankungen, epileptischen Anfällen, epilepsieähnlichen Anfällen und (funktionellen) neurologischen Störungen unbekannter Ätiologie. Alle nachfolgenden Leistungen müssen im Rahmen desselben stationären Falles erbracht werden.
Alle im CHOP einzeln kodierbaren diagnostischen Massnahmen sind gesondert zu kodieren (z. B. Biopsien, EEG, usw.). Die Kodes können nur für Patienten ab dem 19. Lebensjahr bei stationärer Aufnahme angewendet werden. Die neurologische Komplexdiagnostik wird von einem Neurologen / einer Neurologin geleitet.
Mindestmerkmale:
mind. 3 der folgenden Massnahmen:
- LP (Liquorentnahme über Lumbalpunktion),
- craniale und spinale MRI,
- funktionelle Bildgebung (z. B. PET, SPECT),
- Diffusion Imaging, Perfusion Imaging
- volumetrische und morphometrische Bildanalyse,
- elektrophysiologische (neurophysiologische) Diagnostik,
- neurosonologische/psychologische/psychiatrische Diagnostik,
- neuropsychologische Diagnostik,
- Elektroenzephalographie [EEG] (mobiles Langzeit-EEG über mindestens 24 Stunden oder mehr und polygraphisches Nachtschlaf-EEG und video- und radiotelemetriertes elektroenzephalographisches Monitoring über mindestens 4 Stunden und Orthostase-EEG)
- Untercodes
- 99.A6.0 Detail der Subkategorie 99.A6
- Links